Moderne Wärmepumpen gelten als umweltfreundliche und energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen.
Doch gerade in der kalten Jahreszeit stellt sich vielen Hausbesitzern die Frage: Funktioniert die Wärmepumpe auch bei Frost zuverlässig?
Die gute Nachricht: Ja – wenn einige wichtige Aspekte beachtet werden.
Wir von Pierre Senne Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Wärmepumpe im Winter optimal einsetzen und gleichzeitig Energie sparen.
Die Wärmepumpe im Überblick
Bevor wir auf den Winterbetrieb eingehen, lohnt ein kurzer Blick auf die Technik.
Eine Wärmepumpe nutzt die in der Luft, im Erdreich oder im Grundwasser gespeicherte Umweltwärme. Diese wird auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung verwendet.
Im Winter sinkt allerdings die Außentemperatur – und damit auch die Effizienz von Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Das bedeutet nicht, dass diese Systeme ungeeignet sind, sondern dass eine gute Planung und korrekte Einstellungen entscheidend sind.
Wärmepumpe effizient nutzen – auch bei Minusgraden
Im Winter ist die Leistungsfähigkeit Ihrer Wärmepumpe besonders gefragt. Damit sie auch bei Schnee und Frost zuverlässig arbeitet, empfehlen wir folgende Maßnahmen:
1. Regelmäßige Wartung sichert die Leistung
Lassen Sie Ihre Wärmepumpe jährlich warten – idealerweise vor Beginn der Heizperiode.
Ein sauberer Wärmetauscher, funktionierende Ventilatoren und ein korrekt eingestellter Regler tragen maßgeblich zur Energieeffizienz bei.
Die Experten von Pierre Senne übernehmen diese Wartungsarbeiten gerne für Sie.
2. Optimale Vorlauftemperatur einstellen
Ein häufiger Fehler im Winter ist die zu hohe Einstellung der Vorlauftemperatur.
Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit niedrigen Vorlauftemperaturen – z. B. bei einer Fußbodenheizung.
Je niedriger die Temperatur, desto weniger Strom wird benötigt.
Auch hier beraten wir Sie gerne individuell, um die beste Einstellung für Ihr System zu finden.
3. Heizzeiten anpassen
Gerade in sehr kalten Nächten kann es sinnvoll sein, die Heizzeiten etwas auszudehnen.
So muss die Wärmepumpe nicht auf Hochtouren laufen, um schnell aufzuheizen, sondern kann gleichmäßiger und energiesparender arbeiten.
Luft-Wasser-Wärmepumpen: Vereisung vermeiden
Ein typisches Winterproblem ist die Vereisung der Außeneinheit bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Diese verfügen zwar über eine Abtaufunktion, aber eine durchdachte Platzierung und ein gut entwässertes Fundament helfen, die Vereisung zu minimieren.
Wir von Pierre Senne achten bereits bei der Installation darauf, dass Ihre Außeneinheit optimal aufgestellt ist.
Gerne prüfen wir bei bestehenden Anlagen, ob Verbesserungen möglich sind.
Stromkosten im Griff behalten
Auch wenn Wärmepumpen mit Strom betrieben werden, sind sie in der Regel günstiger als Öl- oder Gasheizungen – vor allem bei einem gut gedämmten Gebäude.
Um Stromkosten weiter zu reduzieren, empfehlen wir den Einsatz eines separaten Wärmepumpentarifs Ihres Energieversorgers.
Dieser ist oft deutlich günstiger als der reguläre Haushaltsstromtarif.
Zudem lässt sich Ihre Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren – so heizen Sie besonders umweltfreundlich und nahezu unabhängig von steigenden Energiepreisen.
Unser Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung sicher durch den Winter
Eine moderne Wärmepumpe ist auch im Winter ein zuverlässiger Wärmelieferant – vorausgesetzt, Sie nutzen sie richtig.
Regelmäßige Wartung, passende Einstellungen und eine effiziente Heizstrategie sind die Schlüssel zum sparsamen Betrieb.
Wir von Pierre Senne stehen Ihnen dabei mit unserer Erfahrung zur Seite: Ob Beratung, Installation, Nachrüstung oder Wartung – unser Team kümmert sich um Ihre individuelle Lösung.
Möchten Sie Ihre bestehende Wärmepumpe optimieren oder planen Sie den Umstieg auf diese umweltfreundliche Technologie?
Dann sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich und unverbindlich.
Ihr Team von Pierre Senne
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